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Wer sind die Opfer ?
Wer sind die Opfer ?

Es gibt auch hier keine allgemeingültigen Angaben, denn Kleinkinder bis
hin zum Jugendlichenalter sind betroffen. Die öffentliche Meinung, dass
hauptsächlich Mädchen betroffen sind, trifft zu, obwohl auch eine große
Zahl von Jungen betroffen ist. Genaue Angaben können allerdings nicht
gemacht werden, da eine hohe Dunkelzifferrate angenommen wird. Es gibt
einige Verhaltensweisen, die es den Tätern einfacher machen.

Als erstes lässt sich feststellen, dass unsichere Kinder weit aus eher gefährdet
sind als selbstbewusste. Außerdem kann der Täter leicht die Neugier seiner
Opfer ausnutzen. So sind zum Beispiel Kleinkinder im Kindergarten und in
der Schule sehr vertrauensselig, und bauen dieses Vertrauen sehr schnell auf.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der auch zu dem Bereich der Täterprofile gehört,
ist das Verhältnis des Kindes zu ihrer Erziehungsperson. Kinder, die zum
Beispiel zuhause viel vernachlässigt werden, suchen oft in den Erziehungspersonen
(z.B. Kindergärtnerinnen) eine Ersatzfamilie zum ankuscheln.
Auch andern Orts suchen Kinder die sich allein fühlen, Geborgenheit und
finden diese meist bei den Erziehern oder Aufsichtspersonen. Die letzte Gruppe
gefährdeter Kinder sind Behinderte. Mit der Hoffnung dass den Kindern nicht
geglaubt wird, fühlt sich der Täter sicher und argumentiert selbst vor Gericht
mit dem Aspekt der geistigen Verwirrung dieser Kinder.

Wenn Kinder über sexuellen Missbrauch sprechen, sagen sie die Wahrheit.
Sie müssen starke Scham- und Schuldgefühle überwinden,
ehe sie sich jemand anvertrauen.

Liebe Mütter, liebe Väter:

nachdem Sie die letzten Abschnitte gelesen haben, sind Sie vielleicht betroffen,
wütend, ängstlich, verunsichert. Vor allem die Väter fragen sich vielleicht:
"Darf ich jetzt meine Tochter nicht mehr baden?" "Darf ich mit meinem
Sohn nicht knuddeln oder ihn bei mir im Bett kuscheln lassen?" Doch, Sie
dürfen, denn Zärtlichkeit ist lebensnotwendig und macht Eltern wie Kindern Freude.
Aber achten Sie genau auf die Reaktion Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes:
Gefällt ihr die Zärtlichkeit wirklich? Wendet er sich ab, macht ein
abweisendes Gesicht? Das heißt STOP!

Niemand kann ein Mädchen oder einen Jungen aus Versehen missbrauchen.
Der Erwachsene und das betroffene Kind spüren den Unterschied zwischen
Zärtlichkeit und sexuellem Missbrauch sehr wohl. Sexueller Missbrauch
beginnt dort, wo der Erwachsene Zärtlichkeit benutzt zur Anregung oder
Befriedigung seiner Sexualität, wo versucht wird, ein Mädchen oder einen
Jungen zu Zärtlichkeiten zu überreden oder zu nötigen, wo Geheimhaltung
eingefordert wird, wo das Kind sich nicht mehr wohl und geborgen, sondern
bedrängt und benutzt fühlt. Mädchen und Jungen sind sexuelle Wesen und
haben sexuelle Bedürfnisse. Es ist völlig natürlich, dass sie diesen mit
Gleichaltrigen nachgehen wollen in Form von Doktorspielen, Schmusen,
Streicheln oder Nacktsein; sie sind interessiert an ihrem eigenen Körper
und dem anderer Kinder und Erwachsener.

Aber:

Mädchen und Jungen wollen geliebt, akzeptiert,
sie wollen nicht missbraucht werden.


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