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Die verschiedenen Missbrauchsarten
Die verschiedenen Missbrauchsarten

Es gibt verschiedene Arten des Missbrauchs.
Man unterscheidet zwischen
"Sanftem Missbrauch", dem "Gewaltsamen" und dem "Seelischen Missbrauch",
der immer mit allen Arten des Missbrauchs verbunden ist.
Jeder Missbrauch hinterlässt eine Schädigung der Seele!

Der gewaltsame Missbrauch:

Ist der Missbrauch, der mit Abartigkeit, Schläge und Perversion zu tun hat,
bei dem das Kind mit großer Angst Dinge tun muss, die der Täter verlangt.
Das Kind wird mit Gewalt gefügig gemacht.
Der Täter quält und zwingt, das Kind zu sexuellen Handlungen bei dem es
körperlich verletzt wird, in dem es z.B. vergewaltigt wird.

Der sanfte Missbrauch:

Diese Art Missbrauch beschreibt den Missbrauch, der im Namen der "Liebe" vollzogen wird. Das Kind empfindet keine Schmerzen, wird nicht geschlagen oder offensichtlich gezwungen, es wird aber manipulativ in eine Rolle gedrängt. Der Täter agiert mit sexuellem Hintergrund, alles verdeckt unter dem Deckmantel der Liebe. Oftmals gestalten die Täter den Missbrauch fließend über zufällige Berührungen, hin zu Zärtlichkeiten die das Kind mag. Das Kind erlebt trotzdem eine massive Grenzverletzungserfahrung. Es wird später Schwierigkeiten bei der Definition seiner Grenzen und der Grenzen anderer gegenüber entwickeln. Die Kinder spüren nicht, wann ihre eigenen Grenzen überschritten werden und sie selbst überschreiten die Grenzen der anderen unter Umständen unbemerkt. Ein "Nein, das tut mir nicht gut und das will ich jetzt nicht" oder "Ja, das ist jetzt o.k. für mich" konnten somit nicht erlernt werden.

Der seelische Missbrauch:

Es gibt eine Art des seelischen Missbrauch der "nur" mit Worten statt findet. Eine sexualisierte Sprache, sowie das herabsetzen der Persönlichkeit des Kindes usw. zählen dazu. Eine seelische Schädigung kommt bei allen Arten des Missbrauchs vor. Körperlicher sexueller Missbrauch ist immer mit dem seelischen Missbrauch verbunden. Dem Kind wird systematisch eingebrannt, das es selbst Schuld hat missbraucht zu werden, dass es den Täter verführt hat, dass es dem Kind Spaß macht, und der Täter es nur dem Kind zu Liebe tut, was er tut. Das Kind wird mit perfekt gestellten Fragen dazu gezwungen "ja" zu sagen, zu allem was man ihm antut. Das Kind wächst mit den eigenen, eingeprägten, dazu gezwungenen Antworten auf, die seine Realität verzerren.

ein paar Beispiele

Oftmals gestaltet der Täter den Missbrauch fließend über Berührungen und
Zärtlichkeiten die das Kind mag.
Die Jungen und Mädchen spüren zwar, das irgendetwas nicht stimmt, sind verwirrt
und bestürzt. Sie glauben sich geirrt zu haben und hoffen, dass das seltsame Verhalten,
werlches der Täter an den Tag legt, bald wieder aufhört.

Die Jungen und Mädchen vertrauen dem Täter oft, und weil sie gelernt haben
zu gehorchen oder gar weil sie ihren Täter lieben, trauen sie sich nicht sich zu wehren.
Geht der sexuelle Missbrauch weiter nehmen Angst und Widerwillen zu.
Dem Kind werden Schuldgefühle eingeredet, in dem der Täter sagt: "
Du willst das doch auch, du hast dich ja nicht gewehrt!"
Viele Kinder lernen immer noch, dass Erwachsene immer Recht haben und
suchen darum dann die Schuld bei sich selbst und fragen sich oft: "
Was habe ich bloß falsch gemacht, dass er so was mit mir macht?"

Die Kinder verlieren mit der Zeit das Vertrauen in andere Menschen und sind
immer auf der Hut und misstrauisch.
Sie verlieren das Vertrauen in sich selbst, denn sie zweifeln oft an der eigenen
Wahrnehmung.

Der Täter sagt: "Es ist schön was wir machen."
Das Kind fühlt: "Es ist eklig und es tut weh."

"Er hat Recht und ich spinne"

Oft sind betroffene Jungen und Mädchen ganz hin- und hergerissen in ihren Gefühlen.
Denn sie bekommen auch viel Aufmerksamkeit von ihrem Täter. Er bringt Geschenke,
unternimmt viel mit ihnen, widmet ihnen Zeit.
Sie mögen es verwöhnt zu werden, gleichzeitig aber verabscheuen sie die sexuellen
Übergriffe und glauben, damit für diese Zuwendung zu "bezahlen".
Er erpresst das Kind mit Liebe und Zuneigung:
"Du hast mich doch lieb, und wenn du was sagst, dann werde ich krank und ich bin
ganz traurig oder komme ins Gefängnis."
"Wenn du was sagst, hat der Papa dich nicht mehr lieb... Du kommst in ein Heim...
die Mama stirbt vor Kummer"
"Wenn du was sagst, denken alle schlecht von dir... niemand wird mehr was mit dir
zu tun haben wollen"
"Wenn du was sagst dann schlag ich dich tot."
"Wenn du was sagst, bringe ich deine Meerschweinchen um..."
Wenn hinzukommt, dass im Umfeld der Mädchen und Jungen, z.B. im Kindergarten,
in der Schule oder in der Familie nicht angemessen über Sexualität, Gewalt oder gar
sexuelle Gewalt gesprochen wird, glauben viele betroffene Mädchen und Jungen,
sie seien die einzigen, denen sexuelle Gewalt widerfährt.
Sie fühlen sich einsam und allein, von aller Welt im Stich gelassen. Und wenn sie trotz
allem den Mut aufbringen, etwas zu sagen oder anzudeuten, wird ihnen oft nicht geglaubt.

Quelle: www.mb-opfer.info


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